Berlin. Mit zwei Teenager-Söhnen hat Schauspielerin Jördis Triebel gut zu tun. Hier verrät sie, was sie dennoch an der Männerwelt schätzt.

In den letzten Jahren war Jördis Triebel unter anderem in den extravaganten Welten von „Dark“ oder „Babylon Berlin“ präsent. Jetzt geht es für die 47-Jährige (ab 21. März um 23.50 Uhr in der ARD) in ein neues Universum: In der Literaturverfilmung „Marzahn mon Amour“ spielt sie eine glücklose Autorin, die in dem Berliner Stadtteil als Fußpflegerin anheuert. Wie ihre Figur macht die Schauspielerin auch im realen Leben immer wieder spannende Begegnungen – ob mit ihrer alten Nachbarin, scheinbar verrückten Fans und einer ganz besonderen Spezies Mensch: männlichen Teenagern. 

 Marzahn wird geprägt durch seine Plattenbauen. Würden Sie den Ausdruck „Marzahn, mon Amour“ trotzdem unterschreiben?

Jördis Triebel: Ich komme ja aus Marzahn. Ich habe das damals schon geliebt und habe mich während des Drehs noch ein zweites Mal verliebt. Hier leben noch die verschiedensten Generationen zusammen. Es ist viel grüner als in der Berliner Innenstadt. Es gibt viele Cafés mit bezahlbarem Kaffee und Kneipen, wo man noch schön Karten spielen kann. Und wenn man abends die Lichter der einzelnen Wohnungen sieht, ist das unglaublich schön. Es hat etwas ganz Heimeliges.

  • Schauspieler: Hannes Jaenicke über Beziehung – „Habe meinen Anwalt eingeschaltet“
  • TV-Star: Benno Fürmann über schwere Trennung – „Trauer kommt in Wellen“
  • Schauspielerin: Marianne Koch übers Altern – „Man ist nicht Sklave der Gene“
  • Legende: Reinhold Messner über Tiefpunkt seines Lebens – „Meine Kinder wurden in der Schule gehänselt“
  • „Hundeflüsterer“: Martin Rütter über schweren Verlust – „Hätte sofort losgeheult“