Berlin. Die Sperrung auf der A100 sorgt weiter für erhebliche Verkehrsbehinderungen. Warum die Staugefahr heute besonders groß ist.
Nach der Sperrung der Ringbahnbrücke auf der Autobahn 100 in Richtung Wedding staut sich auf den Ausweichstrecken der Verkehr. Fahrer und Fahrerinnen müssten etwa 20 Minuten mehr einplanen – mit steigender Tendenz, teilte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Am Freitagmorgen laufe der Verkehr an dieser Stelle am Autobahndreieck Funkturm normalerweise störungsfrei. Vor allem am Nachmittag könnte es in Richtung Norden größere Behinderungen geben, wenn neben dem Berufsverkehr noch die Berliner ins Wochenende starteten.
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Auch in der Gegenrichtung ist Geduld gefragt: Seit Freitagmorgen laufen an der Abfahrt Spandauer Damm in Fahrtrichtung Neukölln die Bauarbeiten zur Einrichtung einer Überfahrt. Dafür wurde eine Spur der südlichen Fahrbahn für den Verkehr in Richtung Norden freigegeben. In Richtung Neukölln stehen dadurch nur noch zwei Spuren zur Verfügung. Auch hier kann es dadurch zu Staus kommen.
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Wegen eines Risses ist die Ringbahnbrücke der A100 seit dem 19. März gesperrt. Der Riss wird nach Angaben eines Sprechers der Niederlassung Nordost der Autobahn GmbH schon länger beobachtet, habe sich in den vergangenen Tagen aber vergrößert. Die Verkehrsinformationszentrale rät, das Autobahndreieck möglichst weit zu umfahren. Den Angaben zufolge wurde die Brücke täglich von mehr als 200.000 Fahrzeugen genutzt.
lou/dpa